AfD Nürnberg Süd

 

Es ist sicherlich nicht leicht den aufstrebenden bayerischen Landesverband der AfD in einen erfolgreichen Bundestagswahlkampf zu leiten. Der jetzige Landesvorsitzende   Petr Bystron  scheint das politische Geschäft zu beherrschen und hierfür eine glückliche Hand zu haben. Durch steigende Mitgliederzahlen können gebietsmäßig große Gebietsverbände geografisch verkleinert werden, um so den Kontakt zu den Mitgliedern und die politische Schlagkraft der einzelnen Untergliederung  zu verstärken. Für ein Mitglied ist es natürlich nicht erfreulich, wenn es z. B in Schongau wohnt und zu einer Parteiversammlung nach Garmisch Partenkirchen fahren muss. Eine Spaltung der Kreisverbände, zumindest angepasst an die Landkreisgrenzen, ist deshalb von vielen Mitgliedern oftmals gewünscht. So auch geschehen mit dem Kreisverband Oberbayern Süd West, in dem der Kreisverband Weilheim Schongau entsprechend der Landkreisgrenze ausgegründet wurde.  In Nürnberg sei auch die Spaltung aufgrund der Mitgliederzahl sinnvoll, weshalb  Bezirksvorstand und Landesvorstand die Spaltung genehmigten. Mit dieser rechtlichen Vorgehensweise gab es bisher parteiintern keine  Probleme. Nur in Nürnberg sei der Vorsitzende des alten Kreisverbandes nicht so erfreut über die Spaltung. Aber ein derartig großer Kreisverband zwei Walkreise umfassend birgt im Wahlkampf Reibungsverluste. Auch die noch im alten Kreisverband aufgestellte Kandidatin für den Wahlkries Nürnberg Süd Elena Roon will sich im Wahlkampf einbringen. Jeder Kandidat hat seine eigen Art an den Bürger heranzutreten und auch seine eigene Strategie. Deshalb ist die Spaltung auch aus diesem Grunde sinnvoll. Künftig  sollte die AfD ihre bisherige rechtliche Übung bei der Spaltung in die Satzung schriftlich fixieren, dann sind interne Diskussionen von vornherein ausgeschlossen.

 

JM

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