Eurokrise Griechenlandkrise

 

Der mutmaßliche Mörder Hussein K. der Freiburger Studentin Maria L. konnte unbemerkt nach Deutschland einreisen und  Asyl beantragen, offensichtlich durch einen fatalen Fehler der griechischen Behörden. In Griechenland soll Hussein K. angeblich bereits wegen versuchten Mordes verurteilt worden sein.  Die griechischen Behörden  hätten es unterlassen Hussein K. trotz Verstößen gegen Bewährungs- und Meldeauflagen ihn  international per Fahndung auszuschreiben oder einen Hinweis an  Interpol zu geben. Das Verhältnis Deutschland zu Griechenland scheint durch diesen Vorfall nun etwas eingetrübt zu sein. Derweil belastet die griechische Schulden- und Eurokrise das Verhältnis Deutschland zu Griechenland weit mehr. Denn  in Wirklichkeit ist es Griechenland leid die Reformvorhaben durchzuführen. Tsipras fordert  einen Schuldenschnitt.  Der Schuldenstreit droht erneut zu eskalieren. In Deutschland will man einen offiziellen Schuldenschnitt nicht hinnehmen, weil dieser bei den Bürgern nicht gut ankommt. Dabei weiß jeder, dass die eingeräumten Schuldenerleichterungen bereits dem  deutschen  Steuerzahler nicht unerheblich viel Geld kosten und indirekt einen Schuldenschnitt beinhalten. Mittlerweile scheint auch nicht mehr die griechische Schuldenkrise, sondern das Aufkaufprogramm der EZB das größere Problem für den Zusammenbruch des Euro Kartenhauses zu sein. Das Ausfallrisiken unter den Euroländern werden umverteilt und erzeugen eine Gemeinschaftshaftung, wie im Falle Griechenland so schön sichtbar. Deutschland als  ist in diesem Eurosystem  am meisten davon betroffen und besitzt mit den „Forderungen aus Exportüberschüssen“ lediglich wertloses Geld. Der Profit am Euro, den die Politiker immer vorgaukeln, besteht für den deutschen Steuerzahler darin, dass der deutsche Steuerzahler letztendlich die Schulden des Euro bezahlt.

 

JM

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